Viele Menschen versuchen, ihre Ernährung gesund zu halten. Dank Marketing-Techniken oder einfach nur dem öffentlichen Glauben sind viele Lebensmittel, die Menschen regelmäßig essen, tatsächlich weniger gesund, als sie scheinen.

Was gesund ist und was nicht, ist nicht immer klar. Sogar viele der Lebensmittel auf dieser Liste haben mehr gesunde Versionen zur Verfügung. Der Unterschied besteht darin, zu wissen, wonach man suchen muss.

Hier sind die sechs ungesundesten Lebensmittel, die die Menschen oft als gesund betrachten. Wir diskutieren auch, wie man bessere Entscheidungen treffen kann, wenn man sie in die Ernährung einbezieht.

1. Viele Brote

Weiß- und Schwarzbrot, das eine ungesunde Nahrung sein kann.
Weißbrot kann einen hohen glykämischen Index haben.

Natürliches 100-prozentiges Vollkornbrot ist eine sehr nahrhafte Ergänzung zu vielen Diäten. Brote aus natürlichem Vollkornweizen enthalten noch die Kleie und den Keim des Kerns, die einen Großteil der Nährstoffe und Ballaststoffe enthalten.

Viele verarbeitete Brote entfernen die Kleie und den Keim aus dem Kern, um dem Brot eine glatte Textur zu verleihen. Dies wirkt sich aber auch auf die glykämische Belastung des Brotes aus, da die Faser im Vollkornbrot die Aufnahme der Kohlenhydrate und Zucker verlangsamt.

Der Glykämische Index (GI) misst, inwieweit kohlenhydratreiche Lebensmittel den Blutzuckerspiegel erhöhen. Die American Diabetes Association berichtet, dass Weißbrot ein sehr reichhaltiges Lebensmittel mit einem Wert von 70 oder mehr ist. Allerdings ist 100 Prozent steingemahlenes Vollkornbrot ein Lebensmittel mit niedrigem glykämischem Index und einem Wert von 55 oder weniger.

Es kann auch Bedenken bezüglich Inhaltsstoffen wie Phytinsäure in ungekeimten Körnern geben. Wie eine Studie des Journal of Food Science and Technology aus dem Jahr 2015 zeigt, bindet Phytinsäure an Mikronährstoffe in anderen Lebensmitteln, die eine Person isst, und macht es dem Körper unmöglich, sie aufzunehmen.

Menschen, die Brot in ihre Ernährung aufnehmen, können erwägen, 100 Prozent Vollkornbrot zu pflücken. Auch jeder, der Bedenken bezüglich der Phytinsäure in seinem Brot hat, kann Brot auswählen wollen, das nur Keime enthält, was den Phytinsäuregehalt reduziert.

2. Diät-Soda

Viele Menschen betrachten Diät-Soda als gesündere Versionen von Soda. Dies ist vielleicht nicht ganz richtig. Während Diätsoda dank des Zuckermangels weniger Kalorien haben, enthalten die meisten Diätsoda nicht nährstoffhaltige Süßstoffe wie Aspartam, die möglicherweise nicht so gesund sind, wie viele Menschen denken.

Eine Studie in der Zeitschrift Research in Nursing & Health ergab, dass Aspartam die Stimmung beeinflussen kann. Beim Verzehr einer asparagierten Diät, die weit unter dem täglich empfohlenen Grenzwert lag, hatten die Teilnehmer reizbarere Stimmungen, höhere Depressionen und eine noch schlechtere Leistung bei räumlichen Orientierungstests.

Viele Menschen glauben auch, dass das Trinken von Diät-Soda ihnen helfen wird, Gewicht zu verlieren. Eine systematische Überprüfung aus dem Jahr 2017 im Canadian Medical Association Journal zeigt jedoch, dass die Forschung die Idee nicht unterstützt, dass nicht-nutritive Süßstoffe Menschen helfen, Gewicht zu verlieren.

Weitere Forschungsarbeiten sind erforderlich, um die langfristigen Risiken und Vorteile des Konsums nicht nährstoffhaltiger Süßstoffe vollständig zu verstehen.

3. Fruchtsaft und abgefüllte Smoothies

Fruchtsaft in einem Supermarkt, der ein ungesundes Lebensmittel sein kann.
Fruchtsaft kann einen hohen Anteil an Zucker enthalten.
Während ein hausgemachter Smoothie oder frischer Fruchtsaft eine gute Möglichkeit sein kann, Obst zur Ernährung hinzuzufügen, sind verpackte oder im Geschäft gekaufte Obstprodukte möglicherweise nicht so gesund, wie viele Menschen glauben.

Dies kann darauf zurückzuführen sein, was die Hersteller aus den Säften und Smoothies, insbesondere den Ballaststoffen, herauslassen.

In einer ganzen Frucht hilft die Faser der Frucht zu kontrollieren, wie schnell der Körper Zucker verdauen kann.

Fruchtsaft enthält auch einen hohen Anteil an Zucker. So kann es zwar eine bessere Wahl als Soda sein, aber es kann immer noch dazu führen, dass zu viele Kalorien während des Tages verbraucht werden.

Das andere Problem ist die Verarbeitung, die in vielen verpackten Säften und Smoothies vorkommt. Die Verarbeitung der Frucht kann dazu führen, dass ein Saft oder Smoothie länger hält, aber auch, dass das Endprodukt einige der nützlichen Nährstoffe in der Frucht verliert, wie Vitamin C, Kalzium und Ballaststoffe. Dies geht aus einer Studie hervor, die in der Zeitschrift Advances in Nutrition erschienen ist.

Auf der anderen Seite scheint 100 Prozent Fruchtsaft das Risiko von Problemen wie Diabetes nicht zu erhöhen, auch wenn er zuckerreich ist. Eine Studie im Journal of Nutritional Science deutet darauf hin, dass 100 Prozent Fruchtsaft den Glukosespiegel oder die Glukosekontrolle des Körpers nicht beeinflussen dürfen.