Der Saugroboter erobert sich zunehmend die private Welt, denn auch Privatleute schätzen den mit dem Saugroboter verbundenen Komfort. Bereits in 15 % aller Haushalte befindet sich ein Saugroboter und 42 % der Bundesbürger können sich eine Anschaffung eines solchen Automaten vorstellen. Das technologische Gerät erspart die lästige Haushaltsreinigung und gehört für viele Bürger mit gehobenen Ansprüchen zum Lifestyle.

Hochwertige Modelle lassen sich sogar mit dem Smart Home vernetzen und verrichten ihre Tätigkeiten selbstständig in regelmäßigen, voreingestellten Abläufen. Wir zeigen, wie Sie zielsicher Modelle finden können, die zu Ihnen und Ihrem Haushalt passen, damit der Kauf eine Bereicherung und kein Fehlkauf wird. Planen auch Sie eine Anschaffung, finden Sie unter diesem Link die passenden Saugroboter Bewertungen.

Die richtige Form des Haushaltsgeräts

Ein Saugroboter erinnert ein wenig an eine rollende Drehscheibe. Er ist klein und handlich, was er auch sein muss, um möglichst viele Stellen im Haus bearbeiten zu können. Insbesondere sollte er unter die Betten und zwischen die Stuhlbeine passen. Befinden sich im Haushalt problematische Gegenstände wie Türschwellen und dicke Teppiche, so sollte er diese selbstständig überwinden bzw. die Teppiche saugen können. Vor dem Kauf ist es also wichtig, darauf zu achten, dass der Saugroboter zum eigenen Mobiliar passt.  Nicht unwichtig ist zudem die Fähigkeit des Saugroboters, auch an schwierigen Stellen wie den Ecken und Rändern heranzukommen und diese zu reinigen.

Vielfalt von Reinigungsfunktionen

Saugroboter bewegen sich in einem Preissegment von 100 bis 1.000 Euro. Einfache Modelle können nur auf glatten Böden ihre Arbeit verrichten und besitzen nur eine Saugvorrichtung. Hochwertigere Modelle bieten da schon mehr. Sie sind zum Beispiel auch zur Teppichreinigung fähig und besitzen eine zusätzliche Wischfunktion. Ist dies der Fall, ist in den Modellen ein Wassertank integriert, durch den sie beim Saugen leichte Wassersprenkel hinterlassen. Diese werden dann entweder aufgesaugt oder aufgewischt. Andere Saugwischroboter nutzen ein Kapillarsystem für ein ständig feuchtes Wischtuch. Je mehr Aufsätze ein Saugroboter besitzt, desto vielseitiger ist er in der Anwendung.

Spezialisten für Haustiere und Schädlingsbekämpfung

Befinden sich Haustiere wie Hunde und Katzen im Haushalt, die viele Haare hinterlassen, dann gibt es Modelle, die auf Haustiere spezialisiert sind. Diese Modelle sind so konstruiert, dass sich die Haare nicht so leicht in dem Gerät verfangen und besitzen einen HEPA-Filter, um mit den Tierhaaren auch die allergenen Partikel zu entfernen. Eine UV-Lampe dient einer noch besseren Hygiene durch die Sterilisation von Keimen und Bakterien.

Navigation nach Zufallsprinzip oder mit Systematik?

Saugroboter unterscheiden sich in der Navigation in Modelle, die dabei systematisch vorgehen, während andere nach dem Zufallsprinzip vorgehen. Die Modelle mit systematischer Navigation sind die hochwertigeren Saugroboter. Mittels Infrarot-, Ultraschall– und Lasersensoren haben sie die Möglichkeit zur Kartografierung des Raums und berechnen auf dieser Grundlage den effizientesten Bewegungsablauf.

Die Modelle mit zufallsgesteuerter Navigation orientieren sich hingegen nur mit Stoßsensoren und ändern nach einem Kontakt automatisch ihre Richtung. Dadurch kann die Reinigung in der Wohnung bis zu zwei Stunden betragen und viele Stellen werden mehrfach gesäubert. Ein Vorteil luxuriöser Modelle besteht darin, mehrere Räume gleichzeitig zu reinigen. Es reicht als Durchgang lediglich die Tür, die mittels der Kartografie erkannt und einkalkuliert wird. Intelligente Modelle erkennen mittels ihrer feinen Sensorik sogar den jeweiligen Verschmutzungsgrad der Bodenstellen und können diese passgenau reinigen.

Aspekte zum Laden

Das Perpetuum mobile wurde noch nicht erfunden, auch Saugroboter müssen also aufgeladen werden. Beim Aufladen variiert die Ladezeit je nach Modell zwischen 45 Minuten und drei Stunden. Außerdem besitzen die Akkus eine unterschiedliche Kapazität. Aufgrund des arbeitsintensiven Kraftverbrauchs können die meisten Modelle nur ca. 20 Min. durchgängig arbeiten.

Es lohnt sich also, beim Kauf auch auf die Akkukapazität und die Ladezeit zu achten. Auch die Art des Akkus ist relevant, denn Lithium-Ionen sind wesentlich robuster als die störanfälligen Nickel-Ionen, die ohnehin zunehmend aus dem Verkehr gezogen werden. Hochwertigere Saugroboter glänzen zudem mit der Fähigkeit, die Ladestation selbstständig bei Stromknappheit anzusteuern.