Schon lange ist bekannt: Zu viel Salz ist ungesund. Doch eine neue Studie zeigt, dass auch zu wenig Salz negative Folgen für den Körper haben kann. Wie so oft macht also die Dosis das Gift.

Folgen von zu viel Salz

Ein langfristig zu hoher Konsum von Salz, lässt den Blutdruck ansteigen. In Folge steigt das Risiko eines Schlaganfalls, einer koronaren Herzkrankheit und die Entwicklung einer Herzinsuffizienz. Zusammengefasst bedeutet das, dass die Lebenserwartung sinkt.

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt aktuell einen maximalen Salzkonsum von 5 Gramm am Tag. Wobei Sie hierbei bedenken müssen, dass viele Lebensmittel, vor allem Fertigprodukte oft einen zu hohen Salzgehalt haben. Hinzu kommen noch die eine oder andere Knabberei und schon ist das Maximum erreicht.

Und dabei fehlt noch das Salz an der Suppe. Nun haben Sie das Essen versalzen. Was tun Sie jetzt? Wenn Sie nicht regelmäßig das Essen versalzen, ist es für den Körper kein Problem. Viel Wasser trinken, sorgt für einen guten Ausgleich.

Zu wenig Salzkonsum

Einer neuen Studie zufolge, wurde nun festgestellt, dass auch der zu geringe Konsum von Salz zu Bluthochdruck führen kann. Wer also meint, auf Salz verzichten zu müssen, um sich gesund zu ernähren, wird also mit dem gleichen Effekt rechnen müssen, wie bei einem zu hohen Salzkonsum.

Aktuell wird empfohlen, nicht weniger als 2,3 Gramm Salz am Tag zu sich zu nehmen.

Noch sind die Studien nicht abgeschlossen und alles scheint ein wenig verwirrend zu sein. Für Menschen mit hohem Blutdruck gibt es dennoch eine gute Nachricht: Wer viel Kalium zu sich nimmt, kann damit seinen Blutdruck normalisieren. Am besten ist es immer noch, das Kalium über frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Damit werden auch andere Mineralien und Vitamine aufgenommen.